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Einwanderer-Demonstrationen für in den USA mit geringer Resonanz

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Einwanderer-Demonstrationen für in den USA mit geringer Resonanz

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In Los Angeles ist es am Rande einer Großdemonstration für die Einbürgerung von illegalen Zuwanderern zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei ging mit Schlagstöcken und Gummigeschossen gegen etwa 80 Demonstranten vor, die nach Polizeiangaben die Beamten zuvor mit Steinen und Flaschen beworfen hatten.

Auch in Washington, New York, Chicago, und anderen US-Städte gingen am 1. Mai mehrere hunderttausend Menschen auf die Straßen, um für eine liberalere Einwanderungspolitik zu demonstrieren. Allerdings war die Beteiligung an den Protestmärschen deutlich geringer als vor einem Jahr.

Organisator Norberto Martinez will den Druck auf den US-Kongreß erhöhen: “Wir brauchen eine Lösung, eine dauerhafte Aufenthaltsberechtigung. Wenn wir das nicht unter Bush bekommen, dann eben unter der nächsten Regierung”, sagte Martinez.

“Ich kämpfe für meine Kinder. In Guatemala sind wir Bauern, da kann ich keine Kinder aufziehen”, begründete Vivina Lopez ihre Teilnahme. Sie ist eine der rund 12 Millionen, die sich ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung in den USA aufhalten.

Am Widerstand der Republikaner scheiterten im Kongreß unlängst Pläne zur Einwanderungsrechtsreform.