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2007: Wirtschaft in Euroland wächst mit 2,6 Prozent

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2007: Wirtschaft in Euroland wächst mit 2,6 Prozent

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Wirtschaft in der Eurozone wächst besser als erwartet. Dies teilte die Kommission der Europäischen Union in ihrem Frühjahrs-Konjunkturgutachten mit. Entgegen den Einschätzungen zu Beginn des Jahres, die vorsichtiger ausgefallen waren, wird das Wachstum in diesem Jahr 2,6 Prozent betragen. Im vergangenen Jahr waren es 2,7 Prozent. Mit fünf Prozent verzeichnet dabei Irland die höchste Rate, gefolgt von Slowenien, Spanien und Griechenland.

Noch im Februar war die Kommission von 2,4 Prozent ausgegangen, sagte Währungskommissar Joaquin Almunia. Für die gesamte EU werden für dieses Jahr 2,9 Prozent angenommen. Erfreulich auch, dass Deutschland, die größte Volkswirtschaft Europas, einem Haushalt ohne Schulden schnell näher kommt. Das Staatsdizit sinkt dank sprudelnder Steuern. Mitte der nächsten Woche will Almunia das seit Jahren laufende Strafverfahren einstellen. Die EU-Finanzminister dürften dem Vorschlag Anfang Juni zustimmen. Mitte Mai will die Kommission auch das Ende der Defizit-Verfahren gegen Griechenland und Malta einläuten. Ende des Jahres wird Portugal als einziges Mitglied der Euro-Zone ein Defizit von mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes haben.