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Künftiger französischer Präsident bekennt sich zu Nationalstolz und europäischer Einigung

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Künftiger französischer Präsident bekennt sich zu Nationalstolz und europäischer Einigung

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In einer Rede nach seinem Wahlsieg erklärte Sakorzy, er habe seit seiner Jugend einen kaum in Worte zu fassenden Stolz verspürt, dieser großen, alten ud schönen Nation anzugehören. Er werde der Präsident aller Franzosen sein und für jeden sprechen, betonte Sarkozy. Sein Sieg sei nicht der Sieg eines Frankreichs über ein anderes. Der Präsident der Republik müsse alle Franzosen lieben, erklärte das neugewählte Staatsoberhaut.

Er werde der Arbeit wieder zu ihrem Recht verhelfen, der Autorität, der Moral, dem Respekt, versprach Sarkozy. Er werde die Ehre der Nation wiederherstellen, die Ehre der nationalen Identität, und er werde dafür sorgen, dass die Franzosen wieder stolz seien auf Frankreich.

Das Schicksal Frankreichs sei eng mit dem seiner europäischen Partner verbunden, betonte Sarkozy: Er habe sich stets als Europäer gefühlt. Er glaube an den Aufbau Europas, und mit seinem Wahlsieg sei Frankreich in Europa wieder präsent. Sarkozy rief die europäischen Partner auf, die Wut vieler Menschen ernst zu nehmen, die in der Europäischen Union nicht einen Schutz sähen, sondern eine Art Trojanisches Pferd für alle Bedrohungen, die der weltweite Wandel mit sich bringe.

Schließlich bekräftigte Sarkozy auch seine Wertschätzung des transatlantischen Bündnisses. Er wolle den Amerikanern versichern, dass Frankreich immer an ihrer Seite sein werde, wenn dies not tue, doch die USA müssten akzeptieren, dass es unter Freunden Meinungsverschiedenheiten geben könne. Zum Schluss seiner Rede versprach Sarkozy seinen Landsleuten, er werde mit ihnen eine neue Seite der Geschichte aufschlagen, und er sei sicher, es werde eine große und schöne Seite sein.