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Papst Benedikt besucht Brasilien

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Papst Benedikt der Sechzehnte ist zu einem fünftägigen Besuch in Brasilien eingetroffen. Zur Begrüßung kam Staatspräsident Lula da Silva zum Flughafen von Sao Paulo. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche rief bei seiner Ankunft zur Stärkung traditioneller Familienwerte auf. Zugleich beteuerte er seine strikte Ablehnung der Abtreibung.

Es ist die erste Südamerika-Reise des Papstes seit seinem Amtsantritt vor gut zwei Jahren. Benedikt will in den nächsten Tagen zwei Messen unter freiem Himmel feiern, zu denen mehr als eine Million Gläubige erwartet werden. Brasilien ist weltweit das Land mit den meisten katholischen Einwohnern.

Das erste Mal kamen die Gläubigen dem Papst am nächsten bei Fahrt im Papamobil zum Benediktinerkloster Sao Bento. Bereits in den frühen Morgenstunden hatten sich Hunderttausende Menschen trotz Regens an der Strecke und vor dem Kolster versammelt. Das Warten hatte sich für die Gläubigen gelohnt, der Papst erteilte von einem Fenster aus, den ersten Segen.