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US-Leitzins bleibt gleich

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US-Leitzins bleibt gleich

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Die Leitzinsentscheidung der amerikanischen Notenbank ist gefallen: Fed-Präsident Ben Bernanke kündigte an, den eingeschlagenen Kurs beizubehalten. Damit bleibt der Leitzins unverändert auf seinem Stand von Juni 2006 – bei 5,25 Prozent. An diesem Donnerstag folgen dann die Entscheidungen der Europäischen Zentralbank und der Bank of England. Volkswirte rechnen lediglich in Großbritannien mit einer Erhöhung der Leitzinsen.

In den USA steigen die Chancen, dass die Notenbank schon bald das Ende der Ruhephase ausrufen wird. Angesichts der überraschend schwachen Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten der USA rechnen die meisten Experten damit, dass bereits zu Beginn der zweiten Jahreshälfte die geldpolitische Wende eingeläutet wird – und dass die Zinsen erstmals seit vier Jahren wieder sinken, damit die Konjunktur angekurbelt wird.

Als Dreh- und Angelpunkt für die Entscheidung der Währungshüter gilt der US-Arbeitsmarkt: Spätestens wenn die Arbeitslosenquote die Marke von 4,7 Prozent übersteigt, könnte die Fed die Geldpolitik lockern, so die Erwartung der Experten. Derzeit liegt die Quote bei 4,5 Prozent.