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Gewalt zwischen Palästinensern geht weiter

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Gewalt zwischen Palästinensern geht weiter

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Trotz einer Waffenstillstandsvereinbarung vom Sonntag abend sind im Gaza-Streifen erneut Kämpfe rivalisierender Palästinensergruppen ausgebrochen. Bei Schußwechseln sollen dabei den Angaben der Behörden zufolge zwei Menschen getötet sowie mindestens elf weitere verletzt worden sein.

Bei den Todesopfern handele es sich um Mitglieder der Fatah-Bewegung von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, hieß es weiter. Gestern waren bei den schwersten innner-palästinensischen Kämpfen in Gaza seit einem Waffenstillstandsabkommen vom vergangenen Februar vier Menschen getötet worden.

Begonnen hatten die Auseinandersetzungen am Freitag, die radikal-islamische Hamas und die Fatah warfen sich gegenseitig vor, die Gewalt ausgelöst zu haben. In einer Reaktion auf die jüngsten Unruhen ist unterdessen der Innenminister der palästinensischen Autonomiebehörde, Hani al-Kawasmi, zurückgetreten.

Ministerpräsident Ismail Hanija akzeptierte am Mittag dessen erneutes Rücktrittsgesuch. Bereits vor einem Monat wollte al-Kawasmi sein Amt zur Verfügung stellen.