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Prozess wegen Flugzeugunglück von Überlingen begonnen

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Prozess wegen Flugzeugunglück von Überlingen begonnen

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Acht Mitarbeiter der Schweizer Flugsicherung Skyguide müssen sich seit heute morgen für das Flugzeugunglück von Überlingen vor Gericht verantworten. Bei dem Unfall am 1. Juli 2002 waren 71 Menschen ums Leben gekommen. Die Anklage vor dem Bezirksgericht im schweizerischen Bülach lautet auf fahrlässige Tötung. Bei Überlingen am Bodensee waren eine russische Passagiermaschine des Typs Tupolew mit 69 Menschen und eine Fracht-Boeing des Kurierdienstes DHL mit zwei Piloten zusammengestoßen. Skyguide überwacht auch Teile des süddeutschen Luftraums. In der Unglücksnacht war im Zürcher Kontrollzentrum ein Fluglotse allein im Dienst. Nach dem Unglück hatte ein russischer Familienvater, der eines seiner zwei Kinder bei dem Unklück verloren hatte, einen Mitarbeiter der Flugsicherung getötet. Er verbüßt in der Schweiz eine Haftstrafe.