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Weißes Haus stärkt Wolfowitz den Rücken

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Weißes Haus stärkt Wolfowitz den Rücken

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Eine Entscheidung über die Zukunft von Weltbank-Präsident Paul Wolfowitz steht unmittelbar bevor. Am Abend erhält Wolfowitz eine letzte Gelegenheit, sich vor dem Exekutivrat der Bank zu den Vorwürfen der Vetternwirtschaft zu äußern. Danach will das Gremium seine Abschlußberatungen aufnehmen.

In einem Untersuchungsbericht hieß es, Wolfowitz habe seine eigenen Interessen über jene der Bank gestellt, weil er seine Lebensgefährtin auf einen höheren Posten befördert hatte. Auch das Weiße Haus erklärte mittlerweile, Wolfowitz habe sich falsch verhalten, nicht jedoch in einem Maße, das seine Entlassung rechtfertigen würde.

Wolfowitz genieße auch weiterhin das Vertrauen Washingtons, so der Sprecher des Weißen Hauses Tony Snow. Trotz mehrerer Proteste lehnte der Weltbank-Präsident bislang einen Rücktritt stets ab.