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Paul Wolfowitz, Präsident der Weltbank, hat sich gegen den Vorwurf der Vetternwirtschaft gewehrt

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Paul Wolfowitz, Präsident der Weltbank, hat sich gegen den Vorwurf der Vetternwirtschaft gewehrt

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Vor dem Exekutivrat der Bank wies er die Ergebnisse des Untersuchungsberichtes zurück. Gestützt wird Wolfowitz noch von Japan und den Vereinigten Staaten. Dazu Tony Snow, Sprecher des Weißen Hauses: “ Fakt ist, er hat Fehler gemacht. Nach unserer Auffassung sind das keine schwerwiegenden Verstöße. Ab einem gewissen Punkt in der Zukunft, so hat es Herr Wolfowitz gesagt, müssen neue Verhandlungen geführt werden – darüber, was das beste für die Bank ist.”

In dem 52-seitigen Untersuchungsbericht wird Wolfowitz angelastet, seine eigenen Interessen über die der Bank gestellt zu haben. Wolfowitz hatte seiner in der Bank beschäftigten Lebensgefährtin, Shaha Riza, einen besser bezahlten Job verschafft. Damit hat er das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Bank beschädigt. So der Untersuchungsbericht. Demonstranten verlangen seinen Rücktritt, ebenso wie die Mehrheit der G-7 Mitglieder.