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Bank of New York in Russland wegen Geldwäsche verklagt

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Bank of New York in Russland wegen Geldwäsche verklagt

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Der russische Zoll hat die Bank of New York wegen angeblicher Geldwäsche im großen Stil verklagt. Das US-Kreditinstitut habe sich von 1996 bis 1999 an Geldwäsche-Machenschaften beteiligt, durch die Russland ein Schaden in Höhe von fast 20 Milliarden Euro entstand, erklärte die Behörde.

In einer Stellungnahme wies die Bank of New York die Vorwürfe als haltlos zurück. Die Vorgänge, auf dies sich die Anklage beziehe, seien längst geregelt. Die Bank of New York gehört nicht zu den führenden ausländischen Geldhäusern, die in Russland aktiv sind. Die Liste dieser Banken wird von der österreichischen Raiffeisen-Bank und der amerikanischen Citibank angeführt.

Seit 1998 wurde bereits mehrfach wegen Geldwäsche-Verdachts gegen die Bank of New York ermittelt. Die US-Bundespolizei FBI und die US-Steuerbehörde hatten die Geldwäsche über ein Bankkonto zweier Russen bei der Bank of New York untersucht.

2005 hatte sich die Bank bereit erklärt, rund 30 Millionen Euro an Entschädigung und Strafe zu zahlen. Im Jahr 2000 war die Bank ins Visier der Schweizer Behörden geraten.