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Britische Post schließt 2500 Filialen

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Britische Post schließt 2500 Filialen

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In Großbritannien zwingen wachsende Verluste bei der staatlichen Royal Mail das Unternehmen zu Sparmaßnahmen. Nach Angaben eines Regierungssprechers werden landesweit etwa 2500 Post-Büros geschlossen. Das Filialnetz solle dadurch auf eine Größe reduziert werden, die dem E-mail-Zeitalter angemessen sei, hieß es.

Die Verluste des Unternehmens wachsen demnach zur Zeit auf sechs Millionen Euro pro Woche an. Insgesamt verfügt die Royal Mail über mehr als 14.000 Poststellen, einschließlich Franchisebetriebe. Dort gibt es mehr als 61.000 Angestellte. Den Umsatz von 1,2 Milliarden Euro pro Jahr bringen 28 Millionen Kunden pro Woche zustande.

Der Zustand der Post ist im Königreich seit langem ein Politikum. Die Opposition wirft der Regierung vor, für die Verluste wegen schlechten Managements mitverantwortlich zu sein. Die Regierung handele planlos und unsozial, wenn sie Postfilialen in Dörfern und kleinen Ortschaften schließe. Demgegenüber erklärte London, 95 Prozent der Bevölkerung hätten eine Post im Umkreis von rund fünf Kilomtern.