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Vier Palästinenser bei israelischen Luftangriffen getötet

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Vier Palästinenser bei israelischen Luftangriffen getötet

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Nach tagelangem Raketenbeschuss der Grenzregion hat Israel militärisch im Gazastreifen eingegriffen. In der vergangenen Nacht kamen bei zwei neuen israelischen Luftangriffen östlich von Gaza mindestens vier Palästinenser ums Leben.

Medienberichten zufolge feuerten israelische Flugzeuge beim ersten Beschuss mehrere Raketen auf bewaffnete Kämpfer der islamistischen Hamas ab. Unklar war, ob es bei der zweiten Attacke Opfer gegeben hat. Unterdessen rückten israelische Panzer und Infanterie an zwei Stellen etwa 400 Meter tief in den nördlichen Gazastreifen ein, um Abschussanlagen für palästinensische Kassam-Raketen zu zerstören. Kurz nach einem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert in Sderot trafen drei Kassam-Raketen die Stadt im Süden Israels. Eine von ihnen durchschlug das Dach einer Synagoge.
Insgesamt feuerten militante Palästinenser in den vergangenen Tagen aus dem Gazastreifen fast 30 Kassam-Raketen in das israelische Grenzgebiet. Mindestens drei Menschen wurden verletzt, zahlreiche Einwohner verließen Sderot. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft rief alle Seiten zum “sofortigen Gewaltverzicht, zur Wiederherstellung der Waffenruhe und zur Rückkehr zum Dialog” auf. Zugleich verurteilte die Präsidentschaft aufs Schärfste die Raketenangriffe auf israelisches Hoheitsgebiet.