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Israel ruft Internationale Gemeinschaft zum Handeln auf

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Israel ruft Internationale Gemeinschaft zum Handeln auf

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Die israelische Armee hat kurz vor einem jüdischen Feiertag die Palästinensergebiete abgeriegelt. Dadurch sollen Selbstmordanschläge verhindert werden. Aber auch die anhaltenden Raketenangriffe aus Gaza sorgen für eine Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen.

Die israelische Regierung schließt nicht aus, gezielt Hamas-Führer anzugreifen – es könne also auch den palästinensischen Ministerpräsidenten Ismael Haniyeh treffen. Am Sonntag hatte das Kabinett eine Verschärfung der Offensive beschlossen.

Gleichzeitig forderte es die Internationale Gemeinschaft auf, zu handeln. Verteidigungsminister Amir Peretz warnte auf einem Treffen mit EU-Chefdiplomat Javier Solana vor anarchischen Zuständen in den Palästinensergeibeten.

Solana hielt sich gerade in Sderot auf, als gestern Abend Raketen eine Israelin töteten. Sie ist das erste Opfer eines palästinensischen Angriffs seit vergangenem November. Auch heute wurde das israelische Grenzgebiet mit Kassam-Raketen beschossen.

Die israelische Luftwaffe griff in der Nacht weiter Ziele im Gazastreifen an, darunter soll auch ein Waffenlager der radikal-islamischen Hamas-Bewegung gewesen sein, so die Armee. In den vergangenen Tagen wurden mindestens 34 Palästinenser durch israelische Luftangriffe getötet.