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Libanon: Hilfslieferungen und Krankentransporte

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Libanon: Hilfslieferungen und Krankentransporte

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Die Kampfhandlungen im Libanon sind am späten Vormittag unterbrochen worden. Im Umkreis des palästinensischen Flüchtlingslagers Nahr al-Bared waren keine Schüsse mehr zu hören. Nun versucht ein UN-Hilfskonvoi mit Nahrung, Wasser, Treibstoff und Medikamenten die Menschen in dem Lager zu versorgen. Insgesamt leben dort 40 000 Palästinenser.

Drei Tage dauerten die Kämpfe zwischen der libanesischen Armee und der radikalen Gruppe Fatah al-Islam bei Tripolis an. Sie soll Al Kaida ideologisch nahe stehen. Dutzende wurden bei den Kampfhandlungen getötet. Der Rote Halbmond versucht, Verletzte in Sicherheit zu bringen. Es sind die schlimmsten Auseinandersetzungen zwischen der libanesischen Armee und Milizen seit dem Ende des Bürgerkriegs 1990.

Am Sonntag und gestern waren in zwei Wohnvierteln in Beirut Bomben explodiert. Nachdem am Vorabend ein Abkommen über einen Waffenstillstand fehlgeschlagen war, eskalierten die Zusammenstöße zunächst an diesem Morgen. Eine Rauchsäule stand über dem Flüchtlingslager, anhaltende Schüsse waren in seinem Umkreis zu hören.