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OECD: Weltwirtschaft wächst harmonisch - Deutschland Zugpferd der Eurozone

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OECD: Weltwirtschaft wächst harmonisch - Deutschland Zugpferd der Eurozone

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Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sieht die Weltwirtschaft auf einem harmonischen Wachstumskurs. In diesem und im kommenden Jahr bleibe der globale Handel ein Zugpferd der Konjunktur, erklärte OECD-Chefsvolkswirt Jean-Philippe Cotis bei der Vorstellung des Wirtschaftsausblicks.

Auf hohen Touren läuft der Konjunkturmotor in der Eurozone, wo 2007 ein Wachstum von 2,7 Prozent erreicht wird – mehr als in den USA und Japan. Erst im nächsten Jahr erholen sich die Amerikaner wieder von ihrer aktuellen Schwäche und dürften auf ein Wachstum von 2,5 Prozent kommen. Insgesamt verschwinden laut OECD die konjunkturellen Ungleichgewichte.

Nach mehreren Boomjahren gelangen den USA eine “sanfte Landung”. Die Schwäche auf dem Immobilienmarkt schlage aber nicht auf die übrige Wirtschaft durch. An die US-Notenbank richtete die OECD den guten Rat, die Leitzinsen bis auf weiteres stabil zu halten und mit einer Zinssenkung noch zu warten.

Auf solidem Wachstumskurs bewegt sich die Eurozone – vor allem weil Deutschland vom Nachzügler zum Zugpferd wurde. Denn trotz der Mehrwertsteuererhöhung zieht das Land die Partner mit. Dabei wird die Konjunktur zunehmend von den Investitionen getragen und erfasst auch den Konsum.

Der gegenüber dem Dollar starke Euro sei kein Problem. Er spiegelt lediglich die Stärke und Dynamik der europäischen Wirtschaft wieder, heisst es in dem OECD-Bericht.