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Ringen um Frieden im Nahen Osten

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Ringen um Frieden im Nahen Osten

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Palästinenserpräsident Mahmut Abbas versucht verzweifelt, der Spirale der Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern ein Ende zu setzen. Gespräche sollen helfen, doch noch sprechen vor allem die Waffen. Angriff und Gegenangriff wechseln sich in immer kürzeren Abständen ab. Abbas muss erst einmal alle Palästinenser an einen Tisch bringen, das wird schon schwer genug. Beide Seiten müssten den Waffenstillstand respektieren.

Israelische Truppen sollen mehrere hochrangige Hamas-Führer gefangen genommen haben. Unter ihnen: der palästinensischen Erziehungsminister und die Bürgermeister von Nablus und Kalkilia. In der vergangenen Nacht hat die israelische Luftwaffe erneut Ziele im Gazastreifen angegriffen. Zuvor hatten militante Palästinenser vom Gazastreifen aus Raketen auf israelisches Grenzgebiet abgefeuert. Dabei wurde niemand verletzt.

Bei den drei israelischen Angriffen wurden nach israelischen Angaben zwei der Hamas gehörende Wechselstuben in Gaza mit Raketen beschossen. Die Wechselstuben hätten der Hamas als Umschlagplatz für Millionen von Dollar aus dem Iran, Syrien und dem Libanon gedient. Das Geld sei dort für die Bewaffnung und Ausbildung militanter Hamas-Aktivisten gesammelt worden.

Bei den Bombardements hat es nach palästinensischen Angaben drei Verletzte gegeben. Seit dem Beginn der israelischen Angriffe am 16. Mai wurden 37 Palästinenser getötet, zwölf Zivilisten und 25 mutmaßliche Aktivisten.