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Regionalwahlen in Spanien bringen keine Änderung der Machtverhältnisse

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Regionalwahlen in Spanien bringen keine Änderung der Machtverhältnisse

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Bei den Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien haben sich nur geringfügige Änderungen im Kräfteverhältnis zwischen den regierenden Sozialisten und der konservativen Volkspartei abgezeichnet. 35 Millionen Spanier waren aufgerufen, ihre Stadtparlamente und Gemeinderäte neu zu bestimmen. Zudem fanden in 13 der 17 autonomen Regionen Spaniens Wahlen zu den Regionalparlamenten statt.

Die Wahlergebnisse der Sozialisten und der Konservativen liegen nach Auszählung von fast 90 Prozent der Stimmen ganz nach beieinander. Bei den Wahlen zu den Stadtparlamenten verloren in Pamplona die Konservativen die Macht an die Nationalisten. Die großen Städte bleiben meist weiterhin in derselben Hand: Madrid und Malaga etwa in der der konservativen,

Sevilla und Barcelona zum Beispiel in Hand der Sozialisten. Diese Wahlen sind weniger als zehn Monate vor den Parlamentswahlen für Ministerpräsident José Luis Rodr¡guez Zapatero ein wichtiger Test seine Regierung.
Ebenso ein wichtiger Stimmungstest für seinen Gegner, den Führer der Opposition Mariano Rajoy.