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Sozialisten verlieren Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien

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Sozialisten verlieren Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien

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In Spanien haben die regierenden Sozialisten die Kommunal- und Regionalwahlen knapp verloren. Nach den vorläufigen Endergebnissen erhielt die Partei von Ministerpräsident José Luis Rodr¡guez Zapatero landesweit gut 160.000 Stimmen weniger als die konservative Volkspartei. Allerdings verloren die Konservativen ihre absolute Mehrheit auf den Balearen und in der nordspanischen Region Navarra. Dort können die Sozialisten nun Koalitionsregierungen mit kleineren Parteien bilden. Dagegen erlebten die Sozialisten in Madrid ein Fiasko. Die Wahlen galten als wichtiger Test für die Anfang 2008 anstehenden Parlamentswahlen. Vor vier Jahren hatten die Sozialisten eine hauchdünne Mehrheit erzielt. In den vergangenen 20 Jahren gewann in Spanien jeweils die Partei die Parlamentswahlen, die zuvor die Kommunal- und Regionalwahlen gewonnen hatte.