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Krawalle vor G8-Gipfel in Hamburg

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Krawalle vor G8-Gipfel in Hamburg

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Vor dem Gipfel der G8-Staaten in der kommenden Woche hat es in Deutschland erste Krawalle geben. In Hamburg kam es nach nach einer Großkundgebung von Globalisierungskritikern zu Ausschreitungen. Am linken Szenetreff “Rote Flora” im Schanzenviertel errichteten mehrere hundert Autonome Barrikaden. Sie bewarfen die Polizei mit Feuerwerkskörpern, Flaschen und Steinen. Die Beamten gingen mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Tränengas vor. Bis zum Abend nahm die Polizei etwa 90 Personen fest oder in Gewahrsam.

Zuvor hatten mindestens 4000 Menschen friedlich gegen ein europäisch-asiatisches Außenminister-Treffen protestiert, das am Abend begann. Die Minister sprechen über die Krisen im Irak und in Afghanistan, die Entwicklung in Korea sowie die Nichtverbreitung von Atomwaffen. Außerdem wollen sie über Klimafragen und die Energieversorgung beraten.

Vor Beginn der Tagung hatte Amnesty International Menschenrechtsverletzungen in asiatischen Ländern beklagt. In allen asiatischen Mitgliedsländern der ASEM mit Ausnahme von Kambodscha und den Philippinen werde die Todesstrafe verhängt und vollstreckt.