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Eltern der entführten Madeleine beim Papst

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Eltern der entführten Madeleine beim Papst

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Die Eltern der entführten Madeleine aus Großbritannien wollen möglichst bald nach Deutschland reisen. Das kündigte der Vater des Mädchens, Gerry McCann, nach einer Generalaudienz beim Papst in Rom an. Deutschland sei ein Ziel auf ihrer Europareise, weil die meisten Urlauber an der Algarve-Küste Deutsche seien. Das Paar bedankte sich bei allen, die für sie und ihre vierjährige Tochter beten. Zuvor hatten die Eltern der Vierjährigen nach der Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom einige persönliche Worte mit dem Kirchenoberhaupt gesprochen. Die beiden gläubigen Katholiken überreichten dem Papst ein Foto ihrer Tochter. Anschließend segneten Benedikt XVI. Madeleines Eltern. Das Treffen mit dem Papst, dauerte kaum länger als eine Minute. Es ist Teil einer Medienkampagne, mit der die Eltern die Suche nach ihrer Tochter verstärken wollen. Sie möchten damit auch verhindern, dass das Schicksal ihrer Tochter in Vergessenheit gerät. Gerry McCann bat darum, dass Urlauber – egal mit welchem Ziel – Plakate mit dem Foto ihrer Tochter aufhängen sollten. Allein das werde schon helfen. Die portugiesische Polizei teilte mit, dass sie jetzt den Handy-Telefonverkehr in der Umgebung der Ferienanlage untersuche, aus der das Kind am 3. Mai entführt wurde. Trotz intensiver Suche gibt aber offenbar noch keine heiße Spur.