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Neue Drohungen der al-Qaida an die USA

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Neue Drohungen der al-Qaida an die USA

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Neue Anschläge in den Vereinigten Staaten… – damit droht der aus Kalifornien stammende, und zum Islam konvertierte, al-Qaida-Propagandist Adam Gadahn in einer Videobotschaft, dass die Terrorgruppe ins Internet gestellt hat.

Erstens verlangt Gadahn, dass aller Diplomaten, Spione und Berater “aus allen islamischen Ländern von Afghanistan bis Sansibar” abgezogen werden. Zweitens: Keinerlei politische, wirtschaftliche oder andere Hilfe “für die 56 Häretiker-Regime der muslimischen Welt”; so hat die Gruppe schon mehrfach die Regierungen moslemischen Staaten bezeichnet. Zum Dritten: Keine Hilfe mehr “für den Bastardstaat Israel”.

Viertens: Die Einstellung aller “Einmischung in die inneren Angelegenheiten der islamischen Welt”, und, fünftens, die Einstellung aller “Einmischung in die Medien der islamischen Welt” – gemeint sind damit vor allen Dingen die Rundfunk- und Fernsehsendungen. Zum sechsten: Die Entlassung aller muslimischen Gefangenen aus amerikanischen Haftanstalten, Internierungslagern “und KZs”.

Über diese Forderungen werde nicht verhandelt. Verweigerten die USA ihre Erfüllung droht der al-Qaida-Sprecher neuen Anschlägen. In einer Passage wendet sich Gadahn direkt an Präsident George W. Bush: “Deine Missachtung unserer Forderungen – und der Forderungen der Vernuft – werden dazu führen, dass du und dein Volk – so Allah will – Dinge erleben werden, die den Horror des 11. September und das Massaker von Virgina-Tech weit in den Schatten stellen.”