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Deutsche Bundesregierung begrüßt Klima-Strategie von US-Präsident Bush.

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Deutsche Bundesregierung begrüßt Klima-Strategie von US-Präsident Bush.

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Die deutsche Bundesregierung hat die Klimaschutz-Initiative von US-Präsident Bush begrüsst. Bundeskanzlerin Merkel wertete es als Fortschritt, dass auch die USA sich in Sachen Klimaschutz bewegten. Deutschland strebe aber konkrete Vereinbarungen auf UN-Ebene an.

“Ich sehe durchaus Bewegung in der ganzen Sache”, sagte Merkel. US-Präsident George W. Bush habe anerkannt, dass der Klimawandel von Menschen verursacht sei und nicht ignoriert werden könne. Für den bevorstehenden G-8-Gipfel kommende Woche in Heiligendamm müsse aber “sicherlich noch ein Stück” an konkreten Formulierungen zum Klimaschutz weitergearbeitet werden.

US-Präsident Bush hatte vorgeschlagen, eine eigene Konferenz der 15 größten Schadstoff-Produzenten zu installieren. Bis Ende 2008 sollten sich die wichtigsten Industrieländer auf eine gemeinsam abgestimmte Verringerung des CO2-Ausstoßes einigen. Um dieses Ziel zu erreichen, würden die USA mit denjenigen Staaten eine Konferenz organisieren, die die meisten Treibhausgase produzierten. Darunter müssten auch die Länder sein, deren Volkswirtschaften stark wüchsen, etwa Indien und China.

Konkreten Zielvorgaben erteilten die USA damit erneut eine klare Absage. Sowohl Obergrenzen für den Ausstoß von Kohlendioxid als auch ein weltweiter Emmisionshandel werden nicht akzeptiert. Diese Ziele wollte Angela Merkel eigentlich beim G8-Gipfel in Heiligendamm durchsetzen.