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Schmerzhafte Erinnerung für die Palästinenser am "Naksa"-Tag

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Schmerzhafte Erinnerung für die Palästinenser am "Naksa"-Tag

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In den palästinensischen Autonomiegebieten haben die Menschen den 40.Jahrestag des Beginn des Sechs-Tage-Krieges begangen.

Unter Palästinensern wird der Tag auch als “Naksa” bezeichnet, was “Rückschritt” bedeutet, denn an ihm wird mahnend an die israelische Besetzung des Gaza-Streifens, des Westjordan-landes, und Ost-Jerusalems erinnert – eine Besetzung, die bis zum heutigen Tag andauert.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte, der 5.Juni 1967 sei ein schwarzes Datum in der Geschichte, in seiner Rede jedoch konzentrierte er sich auf die anhaltenden Kämpfe der verfeindeten Palästinensergruppen Fatah und Hamas. Sein Volk stünde am Rande eines Bürgerkrieges, so Abbas.

In Hebron demonstrierten unterdessen israelische Friedensaktivisten für ein Ende der Besatzung.

Während sie ähnlich wie die Palästinenser die bis heute spürbaren Folgen des Sechs-Tage-Krieges als Unrecht empfinden, sehen dies radikale jüdische Siedler anders.

Bei einer Kundgebung in unmittelbarer Nähe der Friedensaktivisten äußerten sie die Meinung, durch die Militäroperation vor 40 Jahren sei jüdisches Land befreit worden.