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Al Gore erhält Prinz-von-Asturien-Preis

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Al Gore erhält Prinz-von-Asturien-Preis

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Der Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie Internationale Zusammenarbeit – der erste von acht Preisen, die jedes Jahr im September verliehen werden – geht an Al Gore. Die Preise werden seit 1981 jedes Jahr von der spanischen Prinz-von-Asturien-Stiftung vergeben. In der Kategorie Internationale Zusammenarbeit Ausgezeichnet werden damit Personen oder Institutionen ausgezeichnet, die auf beispielhafte Weise beigetragen haben zu Fortschritt und Verständnis zwischen den Völkern.

Preisträger waren bisher zum Beispiel die Nahost-Politiker Yassir Arafat und Yitzak Rabin, die deutschen Politiker Helmut Kohl und Hans- Dietrich Genscher, aber auch das Erasmus-Programm der EU oder die Internationale Raumstation ISS. Im vergangenen Jahr ging der Preis an die Stiftung von Bill und Melinda Gates, die einen Teil des Vermögens des Microsoft-Gründers für Gesundheitsprojekte in Afrika und Asien ausgibt.

Daneben gibt es sieben weitere Sparten: Kommunikation und Humanwissenschaften, Sozialwissenschaften, Kunst, Geisteswissenschaften, Wissenschaftliche und Technische Forschung, Eintracht und Sport. Für die internationalen Preisträger gibt vor allem eine Skulptur von Joan Mirò und Ehre – viel Ehre, denn die Prämie – 50 000 Euro – ist weit bescheidener als etwa beim Nobelpreis.

In Oviedo, der Hauptstadt der autonomen Region Asturien im Norden Spaniens, werden die Preise einmal im Jahr verliehen und zwar durch den spanischen Thronfolger Felipe von Spanien. Er trägt den Titel des Príncipe de Asturias, eigentlich also Fürst von Asturien.

Preisträger Albert Arnold 5;Al5; Gore Jr. (59), ist amerikanischer Politiker, war Vizepräsident unter Bill Clinton und unterlag als demokratischer Präsidentschaftskandidat im Jahr 2.000 nur knapp George W.Bush.

Dann entdeckte der heute 59jährige “sein” Thema – Umwelt, genauer gesagt, die Erderwärmung. Er machte einen Film – “An Inconvenient Truth” – eine unbequeme Wahrheit. Das Ergebnis: Riesige internationale Aufmerksamkeit und zwei Oscars.

Für den Friedens-Nobelpreis wurde Al Gore übrigens auch schon vorgeschlagen.