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Polizei setzt erstmals Wasserwerfer gegen Demonstranten in Heiligendamm ein

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Polizei setzt erstmals Wasserwerfer gegen Demonstranten in Heiligendamm ein

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Die Polizei hat beim G8-Gipfel in Heiligendamm erstmals Wasserwerfer eingesetzt, um Gruppen von Demonstranten auseinanderzutreiben. Diese erreichten an mehreren Stellen den mehr als 12 Kilometer langen Sicherheitszaun um den Tagungsort. Er sei aber nicht überwunden worden, teilte die Polizei mit. In der gesamten Region sollen rund 8000 Demonstranten unterwegs sein. Die Organisatoren sprachen von 10.000 Teilnehmern. Journalisten mussten als Konsequenz der Blockaden von Globalisierungsgegnern beim G8-Gipfel auf das Meer ausweichen. Die Medienvertreter wurden mit Booten der Bundeswehr nach Heiligendamm über die Ostsee transportiert, denn auch die Schienen der Eisenbahn waren vorübergehend blockiert. Der für diesen Donnerstag zum Tagungsort geplante Sternmarsch von
Globalisierungskritikern bleibt verboten. Das
Bundesverfassungsgericht wies einen gegen das Verbot gerichteten Eilantrag ab.