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Weitere Proteste gegen G8-Gipfel

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Weitere Proteste gegen G8-Gipfel

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Mit einer spektakulären Verfolgungsjagd auf der Ostsee hat die Polizei versucht, Schlauchboote der Umweltorganisation Greenpeace aus der Sperrzone um den G8-Gipfel zu vertreiben. Bei besonders riskanten Manövern der Polizei seien drei Menschen verletzt worden, erklärte ein Greenpeace-Sprecher; sie seien ins Krankenhaus gebracht worden. Greenpeace wollte den Staats- und Regierungschefs eine Petition mit einem Aufruf zum Klimaschutz
überreichen. Die Schlauchboot-Aktivisten der Organisation wurden festgenommen.
Zu Lande ging die Polizei mit Wasserwerfern gegen Demonstranten vor.
Globalisierungsgegner blockierten abermals Straßen im Umkreis des hermetisch abgesperrten Gipfelortes.
Doch die Polizei setzt nach eigenen Angaben weiter auf eine Strategie der Deeskalation: Straßen würden nur geräumt, wenn sie für Polizei und Rettungskräfte oder für Transporte benötigt würden, erklärte ein Sprecher.
Die Polizei rechnet nach eigenen Angaben weiter mit militanten Aktionen von Gipfelgegnern.