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Heiligendamm: G8-Gipfelteilnehmer beschließen mehr Hilfen für Afrika

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Heiligendamm: G8-Gipfelteilnehmer beschließen mehr Hilfen für Afrika

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Afrika stand bei den Beratungen der G8-Staats- und Regierungschefs am Freitag im norddeutschen Heiligendamm im Mittelpunkt. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel versprach, man werde die Zusagen über eine Aufstockung der Hilfen einhalten. “Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden unsere Verpflichtungen erfüllen”, so Merkel. Der Präsident Ghanas, John Kufuor, sagte, Afrika verlasse sich auf die Versprechen der G8-Staaten. Auf der anderen Seite würden sich auch die afrikanischen Länder verstärkt bemühen, um eine echte Partnerschaft zu installieren. Kufuor regte auch die Einrichtung einer Prüfungsstelle an, die die Einhaltung der jeweiligen Zusagen überwachen sollte.

Die Gipfelteilnehmer hatten sich auf ein milliardenschweres Hilfsprogramm für Afrika zur Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose geeinigt. Außerdem kamen die Staats- und Regierungschefs mit Vertretern der großen Schwellenländer wie China oder Indien zusammen. Die G8-Staaten wollen diese Länder stärker in die Suche nach Lösungen für die globalen Probleme einbinden. Einer allerdings fehlte bei der morgendlichen Arbeitssitzung: US-Präsident George W. Bush litt unter Magenbeschwerden. Sein Berater sagte, es sei aber nichts Ernstes.