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Merkel zieht positive Bilanz von G8-Gipefl - keine Einigung mit Schwellenländern bei Kimaschutz

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Merkel zieht positive Bilanz von G8-Gipefl - keine Einigung mit Schwellenländern bei Kimaschutz

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Im Ostseebad Heiligendamm ist der G8-Gipfel zu Ende gegangen. Die Gastgeberin, Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel, zog eine positive Bilanz der Beratungen. In vielen Bereichen habe es wichtige Impulse gegeben, die nun weiterverfolgt werden müssten. Beim Klimaschutz gingen zwischen der G8 und den großen Schwellenländern indes die Meinungen noch auseinander.

Starken Raum nahm das Thema Afrika ein. Merkel wünschte sich eine stärkere institutionelle Zusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten. Dabei müsse überprüft werden können, wie weit die jeweiligen Versprechungen umgesetzt werden. Zudem sei von der afrikanischen Seite wieder sehr deutlich gesagt worden, dass auch sie wissen, dass im Rahmen der Milleniums-Ziele Afrika Verantwortung hat. “Es ist also ja keine Einbahn-Strasse, sondern es ist ein intensiver Prozess.”

Keinen Fortschritt gab es beim Thema Kosovo. Merkel unterstrich daher die Dringlichkeit weiterer Gespräche. Die USA forcieren für den Kosovo eine Umsetzung der Pläne von UN-Vermittler Martti Ahtisaari, die eine kontrollierte Unabhängigkeit der seit 1999 unter UN-Verwaltung stehenden Provinz vorsehen. Russland lehnt dagegen eine Regelung gegen den Willen der serbischen Regierung ab, die sich vehement gegen eine Loslösung des Kosovo stemmt.