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Neue Attentate im Irak fordern zahlreiche Todesopfer

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Neue Attentate im Irak fordern zahlreiche Todesopfer

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Bei zwei Bombenanschlägen in der südirakischen Stadt Qurna sind am Freitag insgesamt mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als dreißig weitere Personen wurden nach Angaben aus Krankenhäusern verletzt. Die Polizei erklärte, die Sprengsätze seien fast gleichzeitig explodiert. Eine Bombe war in einem Bus versteckt, die zweite explodierte in einem Auto auf einem belebten Marktplatz. Das vorwiegend von Schiiten bewohnte Qurna liegt in der ölreichen Region von Basra im Süden des Landes. Bislang blieb die Gegend von Anschlägen weitgehend verschont.

In der Provinz Diyala überfielen Bewaffnete das Haus eines ranghohen Polizeibeamten. Sie töteten vier Menschen, darunter die Ehefrau des Beamten. Seine vier Kinder wurden entführt. In Kirkuk im Nordirak erschossen Bewaffnete einen Soldaten und seine zweijährige Tochter.