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Bush in Italien - Massive Sicherheitsvorkehrungen und angekündigte Demonstrationen in Rom

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Bush in Italien - Massive Sicherheitsvorkehrungen und angekündigte Demonstrationen in Rom

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Mit massiven Sicherheitsvorkehrungen hat sich die italienische Hauptstadt Rom auf den heutigen Besuch von US-Präsident George W. Bush eingestellt. Rund 8000 Polizisten sollen die Sicherheit des Staatsgasts gewährleisten. Der US-Präsident will zu Gesprächen unter anderem mit dem italienischen Ministerpräsidenten Romano Prodi und Papst Benedikt dem Sechzehnten zusammentreffen.

Empfangen werden wird das US-Staatsoberhaupt aber auch von tausenden Demonstranten. Bei Protestmärschen werden bis zu 200.000 Teilnehmer erwartet.

Regierungschef Prodi hat seine Minister angewiesen, den Demonstrantionen fern zu bleiben. Einige Abgeordnete seines Mitte-Links-Bündnisses wollen aber an den Protesten teilnehmen.

Vermutlich aus Sicherheitsgründen ist ein Besuch Bushs bei der christlich-pazifistischen Gemeinschaft Sant5;Egidio im historischen Stadtteil Trastevere kurzfristig abgesagt worden. Das Treffen soll nun in der US-Botschaft sattfinden.

Oppositionsführer Silvio Berlusconi nannte die Absage peinlich für Italien. Auch er wird Bush am Abend treffen, ebenfalls in der abgeriegelten Botschaft.