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Mindestens drei Tote bei Unwetter in der Schweiz

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Mindestens drei Tote bei Unwetter in der Schweiz

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Die Schweiz ist von den schwersten Unwettern seit Jahren heimgesucht worden. Im Kanton Bern standen Keller und Straßen unter Wasser; zwei Brücken wurden weggerissen. Eine Frau kam ums Leben, als ihre Wohnung überflutet wurde. Ein Ehepaar wurde in Huttwil nordöstlich von Bern von den Wassermassen eines Baches mitgerissen und ertrank. Der Sohn des Paares wurde gerettet.
Nach Angaben der Polizei werden zwei weitere Menschen vermisst. Auch im Kanton Luzern sowie im Raum Basel führten heftige Unwetter zu Überschwemmungen und Erdrutschen.

Katastrophenalarm auch im Norden Frankreichs: Nach heftigen Stürmen und Regenfällen mussten zahlreiche Häuser evakuiert werden. In der Ortschaft Auffay nahe dem Ärmelkanal standen Wasser und Schlamm bis zu 70 Zentimeter hoch in den Gebäuden. In Lothringen war der Zugverkehr durch Erdrutsche behindert. Der Alarmzustand sollte in der Region vorsichtshalber noch mehrere Stunden fortbestehen.