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Ausschreitungen bei Anti-Bush-Demo in Italien - warmer Empfang für US-Präsident in Albanien

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Ausschreitungen bei Anti-Bush-Demo in Italien - warmer Empfang für US-Präsident in Albanien

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In Rom ist es bei Demonstrationen gegen den Besuch von US-Präsident George W. Bush zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten bewarfen Polizisten mit Steinen. Diese setzten daraufhin Tränengas ein. Neun Verletzte mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei nahm sechs Randalierer fest.

Zuvor hatten bei zwei Kundgebungen in der italienischen Hauptstadt Zehntausende friedlich gegen Bush und seine Außenpolitik protestiert – darunter auch einige Minister der Regierungskoalition.

Bush war in Rom nach einer Audienz bei Papst Benedikt dem Sechzehnten mit Ministerpräsident Romano Prodi zusammengekommen. Bei dem Gespräch mit dem italienischen Regierungschef drängte Bush erneut auf die baldige Verabschiedung einer UN-Resolution über die Unabhängigkeit des Kosovo.

Anders als in Italien wird Bush daher wohl mit offenen Armen willkommen geheißen, wenn er heute nach Albanien weiterreist. In der Hauptstadt Tirana will er mit Staatspräsident Alfred Moisiu und Regierungschef Sali Berisha zusammentreffen. Außerdem sind Gespräche mit den Präsidenten Kroations und Mazedoniens, Stipe Mesic und Branko Crvenkovski geplant. Es ist der erste Besuch des US-Präsidenten in dem kleinen Balkanland.