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Gedenken an die Toten des Falklandkriegs

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Gedenken an die Toten des Falklandkriegs

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Mit einer Kranzniederlegung in der Inselhauptstadt Stanley hat Prinz Edward die im Krieg gegen Argentinien gefallenen britischen Soldaten geehrt. Angehörige der auf den Falklands stationierten Luftwaffeneinheit und Veteranen erinnerten mit einer Parade an die rund zwei Monate dauernde bewaffnete Auseinandersetzung.

Auch in Argentinien wurde dem Jahrestag des Kriegsende gedacht – doch der Kriegsverlierer gibt auch nach 25 Jahren nicht klein bei. Präsident Nestor Kirchner erhebt im Namen seines Landes weiter Anspruch auf die Inseln im Südpazifik. Vor Anhängern sagte Kirchner: “Großbritannien mag die Schlacht gewonnen haben, aber sie werden niemals Recht bekommen. Die Falkland-Inseln gehören zu Argentinien und werden auf friedlichem Wege zu Argentinien zurückkehren.”

Auf den Falkland-Inseln leben rund 3.000 Menschen, allerdings keine Argentinier sondern britische Staatsangehörige. Und so hatte man die argentinische Invasion 1982 als Besetzung und den britischen Gegenschlag als Befreiung empfunden. Bei den Kämpfen wurden damals rund 1.000 Menschen getötet und mehr als 2.000 verwundet. An den Kampfhandlungen nahm mit Prinz Andrew auch ein Mitglied des britischen Königshauses teil.