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Nahost-Quartett setzt weiter auf Abbas

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Nahost-Quartett setzt weiter auf Abbas

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Angesichts des blutigen Kampfes zwischen Fatah und Hamas hat das so genannte Nahost-Quartett Palästinenserpräsident Mahmud Abbas den Rücken gestärkt. In einer Telefonkonferenz verurteilten die Vertreter der USA, Russlands, der Europäischen Union und der Vereinten Nationen die gewaltsame Machtergreifung der Hamas im Gazastreifen.

Internationale Friedenstruppen sollen aber nicht in die Krisenregion geschickt werden, so der russische Außenminister Sergei Lavrov in Moskau. Die Idee sei im Hinblick auf eine dauerhafte Lösung des Konflikts zwar diskutiert worden. Doch brächte man dafür die Zustimmung von Fatah und Hamas – sowie das Ja aller Palästinenser.

Aus Brüssel hieß es, das Quartett stehe hinter Palästinenserpräsident Abbas und begrüßte die Ernennung von Salam Fayyad als Chef einer Übergangsregierung.

Eine Sprecherin der EU-Kommission erklärte, Palästinenserpräsident Abbas sei der rechtmäßige Präsident aller Palästinenser. Er solle alles dafür tun, den Konflikt gewaltfrei und im Dialog beizulegen. Außerdem lasse man die Palästinenser nicht im Stich. Es werde weiter humanitäre Hilfe geben, für das Westjordanland wie auch den Gazastreifen.