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Lage im Gazastreifen etwas ruhiger - aber Lebensmittel werden knapp

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Lage im Gazastreifen etwas ruhiger - aber Lebensmittel werden knapp

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Nach einer Woche blutiger Kämpfe hat sich die Lage im Gazastreifen etwas beruhigt. Die Menschen wagen sich wieder auf die Straße. Dort regeln bewaffnete Milizen den Verkehr. Der Chef der Palästinenserpolizei hatte seinen Beamten verboten, mit der Hamas zusammenzuarbeiten.

Auf dem Markt gibt es zwar einige Lebensmittel. Doch den zumeist arbeitslosen Menschen fehlt es an Geld. Während der Kämpfe habe sie sich nicht aus dem Haus getraut, sagt diese Frau, doch jetzt hoffe sie, dass sich die Lage beruhigt. Und: Essen sei dieser Tage rar geworden, so dieser Mann, und teuer.

Im Gazastreifen wohnen mehr als eine Million Palästinenser. Bereits vor Ausbruch der Gewalt waren mehr als drei Viertel von ihnen von humanitärer Hilfe abhängig. Noch sind die Lebensmittellager der UNO voll. Doch die Frage ist: wie lange noch. Denn wegen der Kämpfe haben die Hilfsorganisationen ihre Arbeit eingeschränkt. Sie wollten sie am Wochenende aber wieder voll aufnehmen. Auch die Europäische Union hatte gestern angekündigt, trotz des bestehenden Embargos für den Gazastreifen die humanitäre Hilfe fortzusetzen.