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Kein Ausweg aus Gaza

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Kein Ausweg aus Gaza

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Säbelrasseln am Gazastreifen: Israelische Panzer sind am Grenzübergang Erez auf palästinensisches Gebiet vorgedrungen – nach israelischen Angaben um den Checkpoint zu verteidigen und verwundete Palästinenser zu evakuieren.
Am Montagabend hatten israelische Soldaten hier einen Palästinenser erschossen und sechs weitere verletzt – darunter zwei Kinder.
Etwa 200 Palästinenser sitzen seit Tagen in Erez fest. Sie wollen den von der Hamas kontrollierten Gazastreifen verlassen, weil sie um ihr Leben fürchten. Die israelische Armee warf ihnen von den Panzern aus Wasserflaschen zu – durch Israael ins Westjordanland durften sie bisher aber nicht.

Die von Präsident Abbas in Ramallah gebildete Notstandsregierung hat inzwischen jeglichen Kontakt mit der radikalislamischen Hamas abgebrochen.

Auf den Strassen in Gaza patroullieren demonstrativ die Polizisten der Hamas. Und der neue Chef der Polizei in Gaza – General Taoufik – erklärte, die Politiker in Ramallah versuchten, den Leuten hier Angst zu machen, sie könnten nicht bezahlt werden oder ihren Job verlieren – aber zum Glück ließen die sich nicht einschüchtern.

Aller – auch internationaler – Kritik zum Trotz weht auf allen offiziellen Gebäuden in Gaza die grüne Fahne der Hamas.