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Schwerer Anschlag auf Moschee in schiitische Bagdad

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Schwerer Anschlag auf Moschee in schiitische Bagdad

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Bei einem Autobombenanschlag in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Dienstag mindestens 75 Menschen getötet worden. Über 120 wurden verletzt. Nach Augenzeugenberichten raste ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen in eine schiitische Moschee in der Stadtmitte. Durch die Explosion wurde das Gebäude schwer beschädigt. Die Wucht der Detonation war waren im gesamten Stadtzentrum zu spüren.

Es ist der schwerste Anschlag in Bagdad seit Mitte April, als 140 Menschen bei einem Anschlag auf
einen Marktplatz getötet wurden. In den vergangenen Tagen war die Lage in Bagdad eher ruhig geblieben. Die Behörden hatten nach dem
schweren Anschlag auf die Goldene Moschee in Samara in der vergangenen Woche eine viertägige Ausgangssperre verhängt.

Am Morgen hatten die US-Streitkräfte im Raum Bakuba eine Großoffensive begonnen. Ziel der Operation, an der zehntausend Soldaten beteiligt sind, ist es unter anderem, das Netz der
Autobombenattentäter zu zerschlagen. Seit Tagesanbruch berichten Bewohner, seien in Bakuba Detonationen und Schüsse zu hören.