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Todesopfer bei Anschlag im Nordirak

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Todesopfer bei Anschlag im Nordirak

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Im Norden des Irak sind bei einem Selbstmordanschlag mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 70 verletzt worden. Nach Angaben der Polizei lenkte der Attentäter einen mit Sprengstoff beladenen Lastwagen in das Gebäude der Stadtverwaltung von Sulaiman Bek, rund 90 Kilometer südlich von Kirkuk.

Unter den Todesopfern sollen mehrere Frauen und Kinder sowie der Bürgermeister sein. Die Ortschaft liegt in der zwischen Kurden, sunnitischen Arabern und Turkmenen umstrittenen, erdölreichen Provinz. Auch in der hochgesicherten, sogenannten Grünen Zone von Bagdad gab es wieder mehrere Explosionen. Augenzeugen berichteten, in der Nähe der dortigen Regierungs- und Parlamentsgebäude seien mehrere Granaten eingeschlagen. Angaben über Opfer oder mögliche Schäden gab es zunächst nicht. Das US-Militär setzte seine Offensive im Norden von Bagdad fort. Dabei geht es gegen Stellungen und Verstecke von Aufständischen und al-Kaida-Kämpfern. Nach Militärangaben wurden in den ersten beiden Tagen der Offensive 41 feindliche Kämpfer getötet.