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Libanesische Regierung erklärt Kämpfe mit Extremisten für beendet

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Libanesische Regierung erklärt Kämpfe mit Extremisten für beendet

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Die libanesische Regierung hat die Kämpfe gegen palästinensische Extremisten in einem nordlibanesischen Flüchtlingslager für beendet erklärt. Die Armee habe das Lager Nahr al-Bared vollständig unter ihre Kontrolle gebracht, hieß es in Beirut. Die radikale Miliz Fatah al Islam, die dem Terrornetzwerk al Qaida zugerechnet wird, sei zerschlagen, erklärte Verteidigungsminister Elias Murr im libanesischen Fernsehen.

Alle Stellungen der Gruppe seien zerstört, die Terroristen seien vernichtet worden, sagte Murr. Die wochenlagen Kämpfe in dem Lager nahe der Hafenstadt Tripoli waren schon in der Nacht zum Mittwoch abgeflaut. Auf den Straßen der Hauptstadt Beirut äußerten sich die Menschen erleichtert über das Ende der Kämpfe.

Weder Fatah al Islam noch irgendeine andere Extremistengruppe, die den Libanon zerschlagen wolle, werde der libanesischen Armee widerstehen, sagt dieser Mann. Der Sieg der Armee sei ein Sieg für das ganze Land. Und dieser Libanese freut sich, dass die Kämpfe nun vorbei sind: Endlich sei wieder ein normaler Alltag möglich; die Menschen könnten nun wieder ihrer Arbeit nachgehen. Die Gefechte waren am 20. Mai ausgebrochen. Zehntausende Palästinenser flüchteten aus dem Lager. Mehr als 150 Menschen wurden bei den Kämpfen getötet.