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Geberländer wollen im Darfur-Konflikt hart bleiben

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Geberländer wollen im Darfur-Konflikt hart bleiben

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Mit einem Aufruf, dem Sudan gegenüber hart zu bleiben, ist in Paris die Darfur-Konferenz zu Ende gegangen. Nach Ansicht des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy gibt es in dem Konflikt nur eine politische Lösung. Erstmals saß auch China mit am Verhandlungstisch, dass wegen seiner Öl- und Waffengeschäfte mit dem Sudan verbündet ist.

China versicherte, der Sudan sei jederzeit und überall zu Friedensverhandlungen bereit. Dem heutigen Treffen blieb der Sudan aber fern. US-Außenministerin Condoleezza Rice sagte, man könne nicht länger dulden, dass getroffene Abkommen für Dafur nicht eingehalten würden. Sie drohte dem Sudan mit Konsequenzen, sollte dieser seine Verpflichtungen nicht erfüllen. Eine UNO-Truppe soll jetzt die bereits im Land stationierten 7000 Soldaten der Afrikanischen Union verstärken.

Geld dafür kommt unter anderem von der Europäischen Union und Frankreich. Der französische Außenminister Bernard Kouchner forderte eine breite Unterstützung für die gemeinsamen Initiativen von Afrikanischer Union und Vereinten Nationen.

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hoffte, dass die so genannte “Doppelkopfmission” noch im Laufe des Jahres einsatzbereit sei. Deutschland werde sich nicht militärisch, aber finanziell daran beteiligen.