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Anhaltende Hitzewelle in Süd- und Südosteuropa

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Anhaltende Hitzewelle in Süd- und Südosteuropa

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Die große Hitze hat den Südosten und den Süden Europas weiter fest im Griff. Heiße Winde aus der Sahara führten zu Temperaturen von über 40 Grad in vielen Teilen Europas – Mehr als vierzig Menschen starben bereits an Hitzschlägen. Auf Sizilien brachen mehrere Brände aus, so wie in der Nähe von Piano dell’Occhio bei Palermo. Mit Wasser und Gasmasken mussten sich die Einwohner vor den hohen Temperaturen und dem Rauch schützen.

In Rumänien sind der Hitzewelle bereits 29 Menschen zum Opfer gefallen. In acht Regionen und in der Hauptstadt Bukarest wurde der Ausnahmezustand verhängt. Das rumänische Gesundheitsministerium rief vor allem ältere Leute, Kinder und Herzkranke auf, nicht ins Freie zu gehen. Bei Erste-Hilfe-Maßnahmen wurde in Bukarest und anderen Städten Wasser an Passanten verteilt. Andere versuchten, sich in öffentlichen Brunnen abzukühlen.

Auch in der Türkei gab es bereits einen Hitzetoten. Die Regierung gestattet deshalb Personen mit schwacher Gesundheit, drei Tage Urlaub zu nehmen.