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Drei Tote bei Überschwemmungen in England

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Drei Tote bei Überschwemmungen in England

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Bei heftigen Überschwemmungen in weiten Teilen Englands sind drei Menschen ums Leben gekommen. Auf zahlreichen Straßen herrschte nach sintflutartigen Regenfällen Chaos. Menschen mussten mit Hubschraubern vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht werden. In der Industriestadt Sheffield waren zahlreiche Betriebe nicht mehr erreichbar. Die Feuerwehr versuchte, das Wasser aus überschwemmten Gebäuden abzupumpen, doch man wisse nicht, wohin mit dem Wasser, sagte ein Polizeivertreter: Es sei einfach alles überschwemmt.

Von den Überschwemmungen ist ein breiter Streifen Mittel- und Nordenglands betroffen. In Sheffield kamen zwei Menschen ums Leben. Nahe der nordostenglischen Stadt Hull ertrank ein Mann, der er in einem Gully stecken geblieben war. Der 28-jährige hatte versucht, ein verstopftes Abflussrohr freizumachen. Dabei hatte er sich einen Fuß eingeklemmt. Die Feuerwehr versuchte vergeblich, ihn aus seiner Lage zu befreien, während die Wasser immer weiter anstieg.

In Yorkshire und Lincolnshire wurden mehr als 120 Schulen geschlossen, Autos trieben ab, einige Zugstrecken waren unterbrochen. In vielen Teilen des Landes galt noch in der Nacht die höchste Hochwasserwarnstufe. Die Unwetterzentralen warnten vor weiteren Regenfällen. Erst vor zehn Tagen war bei schweren Überschwemmungen im Norden Englands ein Soldat ums Leben gekommen.