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Nato und Russland schätzen Dialog im Nato-Russland-Rat

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Nato und Russland schätzen Dialog im Nato-Russland-Rat

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Die Nato und Russland wollen trotz einer Vielzahl von Streitpunkten ihre Beziehungen festigen. Das ist das vorläufige Ergebnis des Nato-Russland-Rats in Moskau. Der russische Präsident Putin hält den Dialog mit dem Bündnis im Interesse der Sicherheit und der Stärkung des Friedens in der Welt für wichtig.

Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer will an Gesprächen über strittige Themen festhalten, wie die Zukunft der serbischen Provinz Kosovo, die geplante US-Raketenabwehr und den KSE-Vertrag über Konventionelle Streitkräfte. Der russische Außenminister Lawrow lobte den Nato-Russland-Rat als wertvolles Forum, um all diese Fragen zu diskutieren, trotz der unterschiedlichen Standpunkte. Er hoffe, dass sich die beiden Seiten so besser verstehen werden.

Russland sieht durch die geplante US-Raketenabwehr in Tschechien und Polen seine Sicherheit bedroht und befürchtet, die USA könnten durch die Nato ihren Einfluss nach Osten ausdehnen. Die USA weisen die Kritik Russlands zurück. Die Raketenabwehr richte sich gegen mögliche Angriffe sogenannter Schurkenstaaten, zum Beispiel Iran, und nicht gegen Russland.