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Nach Anschlag von Glasgow verstärkter Anti-Terror-Kampf in Großbritannien

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Nach Anschlag von Glasgow verstärkter Anti-Terror-Kampf in Großbritannien

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Nach dem Anschlag auf den Flughafen von Glasgow und den zuvor in London vereitelten Bombenanschlägen haben die britischen Behörden den Kampf gegen den Terrorismus deutlich verstärkt. In Glasgow hatten zwei Männer am Samstag nachmittag einen mit Propangas-Flaschen beladenen, brennenden Jeep gegen das Abfertigungsgebäude des Flughafens gefahren. Es gelang ihnen jedoch nicht, ganz in die Halle vorzustoßen. Die beiden Männer wurden festgenommen.

Als Reaktion auf den Anschlag wurde für ganz Großbritannien höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Damit erhält die Polizei weitreichende Rechte. Vor einem Krankenhaus in Glasgow führte die Polizei in einem verdächtigen Fahrzeug eine kontrollierte Explosion herbei. In dem Auto habe sich jedoch kein Sprengstoff befunden, hieß es. In dem Krankenhaus wird einer der beiden Flughafenattentäter behandelt – wegen schwerer Brandwunden.

Im Zusammenhang mit dem Anschlag sowie den vereitelten Anschlägen von London nahm die Polizei bislang fünf Verdächtige fest – den Schwerverletzten sowie vier weitere, die am Sonntag intensiv verhört wurden. Bei dem Anschlag in Glasgow waren neben einem der Attentäter vier Menschen verletzt worden.