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Terrorfahndung in Großbritannien auf Hochtouren

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Terrorfahndung in Großbritannien auf Hochtouren

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Fünf Festnahmen hat die britische Polizei bisher zu verbuchen, nach den Anschlagsversuchen von London und Glasgow. Dort hatten zwei Männer versucht, einen schweren Geländewagen in die Eingangshalle des Flughafens zu lenken. Der Wagen stand in Flammen und enthielt Propangasflaschen. Solche Flaschen, ebenso wie Benzinkanister und Nägel, waren auch in den zwei Autobomben, die einen Tag zuvor im Zentrum von London gefunden worden waren.

Inzwischen wurden mehrere Häuser in England und Schottland durchsucht. Nach weiteren Verdächtigen wird gefahndet. Laut Polizei werden die Verbindungen zwischen den Ereignissen von London und Glasgow immer klarer. Die Untersuchung der Autos habe außerordentlich wertvolle Hinweise gebracht; man werte außerdem tausende Stunden Aufzeichnungen von Überwachungskameras aus.

Innenministerin Jacqui Smith kündigte an, sie werde heute das Parlament über die nächsten Schritte der Regierung informieren. Die Bürger erinnerte sie daran, weiter wachsam zu sein und verdächtige Dinge der Polizei zu melden.

Einer der Attentäter von Glasgow liegt mit schweren Brandwunden im Krankenhaus. Auf dem Klinkgelände sprengte die Polizei ein verdächtiges Fahrzeug. Nach ihren Angaben stand der Wagen in Verbindung mit dem versuchten Anschlag.

Der Glasgower Flughafen, Schottlands wichtigster, ist seit dem Abend wieder geöffnet. Die höchste Terrorwarnstufe für Großbritannien bleibt aber bestehen.