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In betont lockerer Atmosphäre haben sich US-Präsident George W. Bush und sein russischer Kollege Wladimir Putin darum bemüht, die politischen Wogen zu glätten

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In betont lockerer Atmosphäre haben sich US-Präsident George W. Bush und sein russischer Kollege Wladimir Putin darum bemüht, die politischen Wogen zu glätten

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Bush empfing Putin als ersten ausländischen Staatsgast in der Sommerresidenz der Familie in Maine. Bei den Gesprächen an der Ostküste gab es zwar keine Annäherung in den wichtigsten Streitfragen, doch zumindest beim gemeinsamen Angelausflug konnte ein Erfolg verbucht werden:

SOT: Bush “First I would like to congratulate President Putin for being the only person that caught a fish today.”

(SOT Putin) Das Lob für den Fang gab Putin diplomatisch an den Kapitän des Bootes weiter – Ex-Präsident und Vater Bush.

SOT: Bush: “Do I trust him? Yes, I trust him.”

Er vertraue Putin, so Bush.

SOT: Bush: “Do I like everything he says? No. And I suspect he doesn’t like everything I say…”

Aber er möge nicht alles, was sein Putin sage. Und das sei umgekehrt genauso. Diese Meinungsverschiedenheiten könnten sie aber mit Respekt austauschen.

Die gibt es weiter im Atomstreit mit Iran, wo Russland gegen schärfere Sanktionen ist, sowie in der Kosovo-Frage. Und auch bei der geplanten US-Raketenabwehr in Mitteleuropa ist der Standort weiter strittig.

Ein echtes Happy End gab es am Ende aber doch noch – für den Fisch. Dem schenkten die beiden mächtigsten Männer der Welt die Freiheit.