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Libby muss nicht ins Gefängnis

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Libby muss nicht ins Gefängnis

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Der frühere Stabschef von US-Vizepräsident Dick Cheney, Lewis Libby, muss nun doch nicht ins Gefängnis. Präsident George W. Bush hob die Haft mit der Begründung auf, das Strafmaß sei – so wörtlich – “übertrieben”. Libby war Anfang Juni wegen Meineids, Falschaussage und Rechtsbehinderung zu 30 Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe in Höhe von 185 000 Euro verurteilt worden. Die Geldstrafe und eine Bewährungsfrist von zwei Jahren blieben weiter bestehen. Libby war im Zuge des so genannten Spygate-Prozesses um die Enttarnung der ehemaligen CIA-Agentin Valerie Plame angeklagt und verurteilt worden. In dem Prozess ging es um die strafbare Enttarnung Plames, der Ehefrau des Ex-US-Botschafters im Irak, Joseph Wilson. Wilson sah in der Enttarnung seiner Frau einen gezielten Racheakt der Bush-Regierung, weil er die Begründung für den Irak-Krieg öffentlich kritisiert hatte. In den USA hatten zahlreiche Demonstranten gefordert, auch Cheney zur Verantwortung zu ziehen.