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Neun Todesopfer bei Anschlag auf Touristen-Konvoi im Jemen

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Neun Todesopfer bei Anschlag auf Touristen-Konvoi im Jemen

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Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Touristen-Konvoi im Jemen sind sieben Spanier und zwei Einheimische getötet worden. Sieben weitere Spanier und zwei Jemeniten wurden verletzt, als sich der Attentäter mit seinem Fahrzeug nahe dem Mondtempel von Marib in die Luft sprengte. Das bestätigen die jemenitischen und die spanischen Behörden. Die Polizei in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ging davon aus, dass das Terrornetzwerk al-Kaida hinter dem Anschlag steckt. Zuletzt habe es Drohungen gegeben, nachdem ein mutmaßlicher al-Kaida-Terrorist verhaftet worden war. In der vergangenen Woche hatte das Terrornetzwerk zudem mit Anschlägen gedroht, sollten mehrere im Jemen inhaftierte al-Kaida-Mitglieder nicht freigelassen werden. Alle Verletzten wurden in ein Krankenhaus in Sanaa gebracht. Später sollten dann Tote und Verletzte mit einem Flugzeug nach Spanien gebracht werden. Insgesamt bestand die Gruppe aus 17 Personen: 12 spanische Touristen, ein spanischer sowie vier jemenitische Führer.