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Chrysler will gemeinsam Kleinwagen mit chinesischem Hersteller bauen

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Chrysler will gemeinsam Kleinwagen mit chinesischem Hersteller bauen

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Der US-Autokonzern Chrysler baut künftig gemeinsam Kleinwagen mit dem chinesischen Hersteller Chery. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen wurde jetzt in Peking unterzeichnet. Chrysler und Chery wollen bei Entwicklung, Produktion und Vertrieb kooperieren. Die Fahrzeuge sind zunächst für die Märkte in den USA und Europa gedacht.

Chrysler-Chef Tom LaSorda sprach von einem langfristigen Engagement in China. In China wolle der Konzern seine Produktion für den Export ansiedeln. Chrysler will sich zunächst einige Fahrzeug-Entwicklungen von Chery aussuchen und nötige Veränderungen vornehmen, damit sie amerikanischen Vorschriften entsprechen.

China ist in zwischen zum weltweit zweitwichtigsten Automarkt nach den USA gereift. Doch nur ein Viertel aller dort verkauften Fahrzeuge stammt aus chinesischer Produktion. Der Anteil von US-Herstellern liegt derzeit bei etwa 14 Prozent.

Chrysler hatte vor 25 Jahren das erste Gemeinschaftsunternehmen in Peking gegründet. Dort werden in Zusammenarbeit mit dem bisherigen Mutterhaus DaimlerChrysler Mercedes-Modelle, Chrysler-Limousinen und Jeeps gebaut. Mit der Trennung von Daimler und Chrysler muss die Kooperation neu geregelt werden.