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Neue Hoffnung für Gilad Schalit: Hamas will sich für seine Freilassung stark machen

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Neue Hoffnung für Gilad Schalit: Hamas will sich für seine Freilassung stark machen

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Nach der Freilassung des britischen BBC-Korrespondenten Alan Johnston im Gazastreifen hat die radikalislamische Hamas zugesagt, sich auch für die Freilassung des entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit einzusetzen. Der entmachtete palästinensische Ministerpräsident Ismail Hanija sagte, es bestehe die Chance auf eine ehrenhafte Einigung. Der Sprecher der israelischen Regierung, Mark Regev, zeigte sich verhalten optimistisch. Man freue sich über die Freilassung des BBC-Korrespondenten, sagte er, und hoffe nun darauf, dass die Hamas auch die Freilassung Schalits ermöglichen könne.

Vor mehr als einem Jahr, im Juni 2006, war Schalit bei einem Überfall im Grenzgebiet zwischen dem Gaza-Streifen und Israel verschleppt worden. Zum Jahrestag der Entführung versammelten sich zahlreiche Israelis und forderten Schalits Freilassung. Allerdings lehnt Israel es bislang ab, im Gegenzug palästinensische Gefangene aus der Haft zu entlassen, wie dies die Entführer und die Hamas fordern.